Definition von Datenstandardisierung
Datenstandardisierung ist der Prozess der Durchsetzung einheitlicher Formate, Werte und Namenskonventionen in Datensätzen, sodass dieselbe Art von Information immer auf die gleiche Weise ausgedrückt wird. Beispielsweise wird sichergestellt, dass ein Land immer als zweistelliger ISO-Code erfasst wird – nicht manchmal als „DE", manchmal als „Germany" und manchmal als „Deutschland".
Warum ist das wichtig?
Nicht standardisierte Daten verursachen Probleme in jedem Stadium. Systeme, die inkonsistente Werte erhalten, können Datensätze nicht korrekt abgleichen, Berichte liefern irreführende Ergebnisse, und Marketplace-Feeds werden abgelehnt, weil ein Feld nicht dem erwarteten Format entspricht. Standardisierung ist eine Voraussetzung für zuverlässige Datenqualität und bildet die Grundlage für jedes Stammdatenmanagement-Programm.
Wie wird sie durchgesetzt?
Standardisierung wird in der Regel durch eine Kombination von Validierungsregeln in einem PIM- oder MDM-System durchgesetzt, wobei ein Feld auf eine kontrollierte Liste von Werten beschränkt wird, ein spezifisches Einheitenformat erforderlich ist oder Datensätze flaggt werden, die außerhalb definierter Muster liegen. Referenzdaten (die kontrollierten Listen, die gültige Werte definieren) bilden die Grundlage, auf der Standardisierungsregeln aufgebaut sind.