Was sind digitale Assets?

Definition digitaler Assets

Digitale Assets sind Dateien in digitaler Form, die für eine Organisation Wert haben: Produktbilder, Videos, PDFs, technische Zeichnungen, Logos, Markenrichtlinien, Zertifikate und 3D-Modelle. Im geschäftlichen Kontext ist ein digitales Asset mehr als nur die Datei selbst. Es umfasst die Metadaten, die es beschreiben, wie Nutzungsrechte, Versionen, Formate und die Produkte oder Kampagnen, zu denen es gehört.

Wie werden digitale Assets verwaltet?

Bei kleinerem Umfang reichen gemeinsame Ordner aus. Mit zunehmendem Volumen nutzen Organisationen Digital Asset Management (DAM)-Software, eine zentrale Bibliothek zum Speichern, Organisieren, Durchsuchen, Versionieren und Verteilen von Assets. Moderne DAM-Systeme können automatisch ein hochauflösendes Master-Bild in die Größen und Formate konvertieren, die jeder Ausgabekanal benötigt.

Warum sind digitale Assets für Produktdaten wichtig?

Assets stehen selten isoliert. Ein Bild gehört zu einem Produkt, und Kanäle wie Amazon oder Google Shopping haben strenge Anforderungen an Bildabmessungen, Formate und Anzahl. Wenn Assets separat von Produktdatensätzen verwaltet werden, geraten Updates aus dem Sync: Ein Produkt wird aktualisiert, aber sein Datenblatt oder Foto nicht. Deshalb kombinieren viele PIM- und MDM-Plattformen Produktdaten und DAM-Funktionen in einem System und verlinken jedes Asset direkt mit dem Datensatz, den es beschreibt.

Welche Metadaten sollte ein Asset enthalten?

Mindestens: einen aussagekräftigen Namen, Dateiformat und Auflösung, Version, Nutzungsrechte oder Lizenzablaufdatum und Links zu den Entitäten (Produkte, Marken, Kanäle), zu denen es gehört. Gut gepflegte Metadaten sind das, was Assets auffindbar macht und doppelte Arbeit verhindert.